Aus einem absoluten Tiefpunkt heraus. Wirklich mit der Frage ‚Shit, wo kann man in dieser Welt noch leben?!‘ In einer heftigen Erfahrung, was wir uns eigentlich als Menschheit mit unserem WLAN- und Mobilfunk-Wahn antun: die Frage an uns selbst, ‚Wie würde unser Leben JETZT gerade am idealsten aussehen?‘… gezeichnet, gespielt, geredet, aufgeschrieben. Okay — was ist der nächste Schritt genau dahin? Alright, egal… lass uns irgendwo etwas mieten, wo wir ein Retreat machen können… Beschluss gefasst, suchen, Menschen davon erzählen, und dann sagt einer: ‚Meditieren wollt ihr? An einem stillen, einsamen Ort? Vielleicht hab ich da was für euch…!‘ Und überlässt uns seine Strandhütte an einem eher abgelegenen Strand, wo am Tag maximal zwei Fischer vorbeikommen, sonst nichts. Ein Brunnen, dessen Wasser man gefiltert trinken kann, viel Treibholz für das Feuer, das den ganzen Tag in Gang gehalten wird. Die Missionen des Tages: Holz holen, Kokosnüsse vom Baum bekommen, Geschirr etc. fabrizieren, weil der alte Raw-Foodist eigentlich nichts da hat. Die Machete war leider auch nicht da, wo sie sein sollte… erstmal mit dem Schweizer Messer beholfen, und damit: Müslischale aus frisch geöffneter Kokosnuss, Kochlöffel aus Treibholz, Salatschüssel aus Kalebasse, Tassen und Becher aus Bambus und Kokosnüssen… Robinson-Crusoe-Fähigkeiten erprobt: Gemüse in Bananenblättern garen unter einer Schicht Kiesel und Glut! Was für ein Festmahl! Was für eine heilsame Zeit — ungezwungen, einfach, nackt am Strand, bei Vollmond am Lagerfeuer schlafen… Wenn ich den glücklichsten Monat meines Lebens nennen muss, dann ist dieser Monat off-grid der erste, der mir einfällt!












































































