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reflections · 8. Oktober 2026 · de

Zitate

Selbstgewählte künstlerische Aufgabe im Ingenieursalltag: inspirierende Zitate, die sich so über die Zeit in den Journals angesammelt haben, + eine kleine Minox 35 GT Analogkamera so lange mit mir herumtragen im Alltag, bis ich je 3 Bilder dazu gefunden habe. Egal wann, egal wo, egal was, Zitat > Assoziation > Knips. So ist diese Serie entstanden, die oft körnig, dunkel, überbelichtet, abstrakt und vor allem assoziativ imaginativ ist. Enjoy …

Handschriftliches Zitat #1: „Indem wir uns mit unseren Sehnsüchten identifizieren & sie allzu ernst nehmen, steigern wir nicht nur unsere Anfälligkeit für Enttäuschungen, wir schaffen darüber hinaus ein Klima, das der freien & leichten Erfüllung jener Sehnsüchte abträglich ist.“
Foto zum Zitat #1 (1/4)
Foto zum Zitat #1 (2/4)
Foto zum Zitat #1 (3/4)
Foto zum Zitat #1 (4/4)
Handschriftliches Zitat #2: „Es gibt scheinbar kaum Begrenzungen hinsichtlich der Zeit oder des Raumes für Reisen der Psyche, & nur der von unseren eigenen Hemmungen eingestellte Zollbeamte beschränkt den Umfang dessen, was sie mitbringt, wenn sie in das Heimatland des alltäglichen Bewusstseins zurückkehrt.“
Foto zum Zitat #2 (1/4)
Foto zum Zitat #2 (2/4)
Foto zum Zitat #2 (3/4)
Foto zum Zitat #2 (4/4)
Handschriftliches Zitat #4: „Realisierung: Das Bewusstsein dem Unterbewusstsein erzählen lassen, was es assoziativ aufgenommen hat. Also dem Unterbewusstsein erzählen lassen, was es gedacht hat, damit das Bewusstsein überhaupt erfahren kann, was das Unterbewusstsein aufgenommen hat …“
Foto zum Zitat #4 (1/8)
Foto zum Zitat #4 (2/8)
Foto zum Zitat #4 (3/8)
Foto zum Zitat #4 (4/8)
Foto zum Zitat #4 (5/8)
Foto zum Zitat #4 (6/8)
Foto zum Zitat #4 (7/8)
Foto zum Zitat #4 (8/8)
Handschriftliches Zitat #5: „Unsere Individualität ist alles, alles, was wir haben. Es gibt solche, die sie eintauschen gegen Sicherheit, solche, die sie unterdrücken im Dienste dessen, was sie für die Verbesserung der Gesellschaft halten, doch gesegnet vom Zwinkern des Morgensterns ist derjenige, der sie nährt & sich ihrer in Dankbarkeit & Liebe & Witz bedient, solange er auf dem bittersüßen Weg des Lebens von einer Station zur nächsten geht.“
Foto zum Zitat #5 (1/4)
Foto zum Zitat #5 (2/4)
Foto zum Zitat #5 (3/4)
Foto zum Zitat #5 (4/4)
Handschriftliches Zitat #6: „Was hat Zeit für einen Effekt auf das Selbst, vor allem in Bezug auf Menschen? Also in Bezug auf die Ich-Reaktionen des Menschen auf Menschen …“
Foto zum Zitat #6 (1/5)
Foto zum Zitat #6 (2/5)
Foto zum Zitat #6 (3/5)
Foto zum Zitat #6 (4/5)
Foto zum Zitat #6 (5/5)
Handschriftliches Zitat #7: „Ein Durchschnittsmensch verhält sich in einer bestimmten Weise zu Dingen, von denen er weiß, dass sie wahr sind, & in einer anderen Weise zu Dingen, von denen er weiß, dass sie nicht wahr sind. Wenn die Dinge als wahr gelten, dann handelt er & glaubt an das, was er tut. Aber wenn die Dinge als unwahr gelten, dann macht er sich nicht die Mühe zu handeln, oder er glaubt nicht an das, was er tut. Ein Krieger hingegen handelt in beiden Fällen. Wenn die Dinge als wahr gelten, dann handelt er, um zu tun. Wenn die Dinge als unwahr gelten, dann handelt er trotzdem, um nicht-zu-tun.“
Foto zum Zitat #7 (1/8)
Foto zum Zitat #7 (2/8)
Foto zum Zitat #7 (3/8)
Foto zum Zitat #7 (4/8)
Foto zum Zitat #7 (5/8)
Foto zum Zitat #7 (6/8)
Foto zum Zitat #7 (7/8)
Foto zum Zitat #7 (8/8)
Handschriftliches Zitat #9: „mad man sleep beneath peach honey sky is like free music of time and light … (Zitat Kühlschrank!!)“
Foto zum Zitat #9 (1/2)
Foto zum Zitat #9 (2/2)
Handschriftliches Zitat #10: „Ist dein T-Shirt nicht nur ein Weg, dich festzulegen, um von der Umwelt festgelegt zu werden?“
Foto zum Zitat #10 (1/5)
Foto zum Zitat #10 (2/5)
Foto zum Zitat #10 (3/5)
Foto zum Zitat #10 (4/5)
Foto zum Zitat #10 (5/5)
Handschriftliches Zitat #11: „He who cannot put his will into things, puts at least a meaning into them; that is, he believes there is a will in them already. (Principle of „Belief“)“
Foto zum Zitat #11 (1/1)
Handschriftliches Zitat #12: „Every truth is simple — isn't that doubly a lie?“
Foto zum Zitat #12 (1/1)
Handschriftliches Zitat #13: „Once for all, there is much I do not want to know. — Wisdom sets bounds even to knowledge.“
Foto zum Zitat #13 (1/1)
Handschriftliches Zitat #14: „How is it? Is man only a mistake of God? Or God only a mistake of man?“
Foto zum Zitat #14 (1/1)
Handschriftliches Zitat #16: „What is does not become; what becomes is not …“
Foto zum Zitat #16 (1/2)
Foto zum Zitat #16 (2/2)
Handschriftliches Zitat #17: „It is a tale, told by an idiot, full of sound and fury … signifying nothing …“
Foto zum Zitat #17 (1/1)
Handschriftliches Zitat #18: „What is the function of the artist? The function of the artist is to provide what life does not.“
Foto zum Zitat #18 (1/1)
Handschriftliches Zitat #19: „The jazz was the very same shape as the keyhole so that went through, the blues was lean & conditioned to suffering so it squeezed through, but the rock was big like a sausage & got stuck in the middle ear to the ground.“
Foto zum Zitat #19 (1/2)
Foto zum Zitat #19 (2/2)
Handschriftliches Zitat #20: „The quality of a man's life depends upon the rhythmic structure he is able to impose upon the input & output of energy. The drum is to infinity what the butterfly is to zero.“
Foto zum Zitat #20 (1/5)
Foto zum Zitat #20 (2/5)
Foto zum Zitat #20 (3/5)
Foto zum Zitat #20 (4/5)
Foto zum Zitat #20 (5/5)
Handschriftliches Zitat #21: „One: amnesia; two: euphoria; three: ecstasy. Amnesia is not knowing who one is & wanting desperately to find out. Euphoria is not knowing who one is & not caring. Ecstasy is knowing exactly who one is — and still not caring.“
Foto zum Zitat #21 (1/1)
Handschriftliches Zitat #23: „Wie in allen Träumen ist das Merkwürdige die Lebendigkeit der Wirklichkeit, die Tatsache, dass man sich in der Wirklichkeit befindet & nicht im Traum.“
Foto zum Zitat #23 (1/1)
Handschriftliches Zitat #24: „Sein ist Musik, die eine Entweihung der Stille um der Stille willen ist, & daher jenseits von Gut & Böse.“
Foto zum Zitat #24 (1/1)
Handschriftliches Zitat #25: „Nur was wir am Ende lächerlich finden, beherrschen wir auch, nur wenn wir die Welt & das Leben auf ihr lächerlich finden, kommen wir weiter, es gibt keine andere, keine bessere Methode, sagte er. (…) Die meisten Leute sind lebenslänglich allein dadurch stumpfsinnig, dass sie bewundern.“
Foto zum Zitat #25 (1/3)
Foto zum Zitat #25 (2/3)
Foto zum Zitat #25 (3/3)
Handschriftliches Zitat #26: „Die Kunst insgesamt ist ja auch nichts anderes als eine Überlebenskunst, diese Tatsache dürfen wir nicht außer Acht lassen, sie ist der alles in allem doch immer wieder auf selbst den Verstand rührende Weise gemachte Versuch, mit dieser Welt & ihren Widerwärtigkeiten fertig zu werden, was ja, wie wir wissen, vor allem immer wieder nur durch den Gebrauch von Lüge & Verlogenheit, von Heuchelei & Selbstbetrug möglich ist, so Reger.“
Foto zum Zitat #26 (1/4)
Foto zum Zitat #26 (2/4)
Foto zum Zitat #26 (3/4)
Foto zum Zitat #26 (4/4)
Handschriftliches Zitat #27: „Alle Dinge, die lange leben, werden allmählich so mit Vernunft durchtränkt, dass ihre Abkunft aus der Unvernunft dadurch unwahrscheinlich wird.“
Foto zum Zitat #27 (1/3)
Foto zum Zitat #27 (2/3)
Foto zum Zitat #27 (3/3)
Handschriftliches Zitat #28: „Mit der Einsicht in den Ursprung nimmt die Bedeutungslosigkeit des Ursprungs zu.“
Foto zum Zitat #28 (1/1)
Handschriftliches Zitat #29: „Das Werden schleppt das Gewesen-Sein hinter sich her!!“
Foto zum Zitat #29 (1/3)
Foto zum Zitat #29 (2/3)
Foto zum Zitat #29 (3/3)
Handschriftliches Zitat #31: „Vergessen — Dass es ein Vergessen gibt, ist noch nicht bewiesen; was wir wissen, ist allein, dass die Wiedererinnerung nicht in unsrer Macht steht. Vorläufig haben wir in diese Lücke unserer Macht jenes Wort „Vergessen“ gesetzt: gleich als ob es ein Vermögen mehr im Register sei. Aber was steht zuletzt in unserer Macht! — Wenn jenes Wort in einer Lücke unserer Macht steht, sollten nicht die anderen Worte in einer Lücke unseres Wissens um unsere Macht stehen?“
Foto zum Zitat #31 (1/1)
Handschriftliches Zitat #35: „Wir waren alle tragische Figuren, weil wir uns hingebungsvoll abgefunden hatten mit der Grausamkeit der Grenzenlosigkeit. Unsere Fehler waren perfekter als wir selbst & wir ungewollte Figuren aus einem Kunstmärchen.“
Foto zum Zitat #35 (1/1)
Handschriftliches Zitat #40: „Doch selbst wenn wir überleben: Sie können sicher sein, dass es keinen Frieden & keine Freiheit geben wird, solange wir an Gewissheit & Geborgenheit glauben. Ein Mensch, der zu keiner Gruppe gehört & an nichts glaubt? Er wäre kein Mensch mehr. So wie ein Frosch keine Kaulquappe mehr ist?? (T. Robbins)“
Foto zum Zitat #40 (1/1)
Handschriftliches Zitat #41: „Er stellte die Heuchler, die Schönheit aus Kunst, Architektur, Mode & Sprache verbannen wollen, um uns von jeglichen trivialen & kostspieligen Ablenkungen zu befreien, mit jenen Wissenschaftlern gleich, die vorgeschlagen haben, den Mond zu sprengen, um uns – psychologisch & kommerziell – vom Einfluss der Gezeiten zu erlösen.“
Foto zum Zitat #41 (1/3)
Foto zum Zitat #41 (2/3)
Foto zum Zitat #41 (3/3)
Handschriftliches Zitat #42: „Das Leben ist eine missliche Sache. Ich habe mir vorgesetzt, es damit zuzubringen, über dasselbe nachzudenken. (Schopenhauer)“
Foto zum Zitat #42 (1/3)
Foto zum Zitat #42 (2/3)
Foto zum Zitat #42 (3/3)
Handschriftliches Zitat #43: „Morality is for slaves, for beings without spirits.“
Foto zum Zitat #43 (1/1)
Handschriftliches Zitat #48: „… seine pflanzenschleimige Würde, seine düstere & tückische Einsamkeit annehmen. Wir streckten uns in der Mulde einer […] Sanddüne neben einem Büschel wogenden, stinkenden Unkrauts an der windgeschützten Seite einer Schotterstraße aus, über welche die Sendboten des Fortschritts und der Aufklärung mit dem bekannten & beruhigenden Geklapper rollten, das die sanfte Fortbewegung von spuckenden & furzenden, mit stählernen Stricknadeln zusammengewobenen blechernen Erfindungen begleitet. Die Sonne ging wie gewöhnlich im Westen unter, jedoch nicht mit Glanz & Herrlichkeit, sondern […] wie ein gewaltiges, in Wolken von Rotz & Schleim gehülltes Omelett.“
Foto zum Zitat #48 (1/4)
Foto zum Zitat #48 (2/4)
Foto zum Zitat #48 (3/4)
Foto zum Zitat #48 (4/4)
Handschriftliches Zitat #55: „The attempt to understand the universe is one of the only things that elevates the human condition from farce to the elegance of tragedy. (Stephen Weinberg, in Weisbecker)“
Foto zum Zitat #55 (1/1)